• 24.06.2017 - Hamburg
  • 25.06.2017 - Seetag
  • 26.06.2017 - Southampton
  • 27.02.2017 - Le Havre
  • 28.06.2017 - Zeebrügge, Brügge
  • 29.06.2017 - Rotterdamm

Mit der AIDAprima geht's auf Kreuzfahrt - Nordeuropa (Deutschland, England, Fankreich, Belgien und Holland)

Heute morgen sind wir um 5 Uhr aufgestanden, um pünktlich um 6:30 Uhr am Bahnhof zu sein.
Da wir ja mit dem Rollstuhl unterwegs sind, haben wir über den Mobilitätsservice der Bahn eine Einstieghilfe am Bahnhof in Nürnberg bestellt. Das bedeutet, Rollstuhlfahrer werden mit einer Hebebühne unterstützt, um barrierefrei in den Zug zu kommen.
Sitzplatzreservierung und Bestellung der Einstieghilfe haben wir online gemacht. Allerdings ist das auch per Telefon ganz unkompliziert möglich und sie sind sehr bemüht. Wir haben uns dank Unwissenheit wieder einen Platz in der 1. Klasse ergattert. Da wir es nicht besser wussten, sind wir kurzerhand gleich dorthin; jetzt wissen wir, dass es auch eine 2. Klasse für Schwerbehinderte gibt. ;-)
Nur der Rollstuhlplatz ist immer im Wagen 9 in der ersten Klasse.
Wir wurden von der sehr netten Zugbegleiterin bei der Fahrkartenkontrolle darauf hingewiesen, dass wir evtl. noch umziehen müssen. Aber sie versucht ihr Möglichstes, dass wir das nicht müssen und war auch erfolgreich. Da sagten wir natürlich nicht nein und ließen es uns gut gehen.

Aufgrund eines Stellwerkschadens musste unser Zug leider umgeleitet werden und wir hatten eine Verspätung von über 120 Minuten. Gut, dass wir früh losgefahren sind.

Wichtige Anmerkung:
Bitte erkundigt Euch beim Mobilitätsservice der Bahn direkt über Voraussetzungen und Möglichkeiten.
Wir können natürlich nur über unsere Erfahrungen berichten.
Hier gehts zum Mobilitätsservice der Bahn ...

Wir haben es geschafft und sind heil in Hamburg gelandet. Auch die Unterstützung beim Aussteigen hat trotz Verspätung gut geklappt. Wie bereits bei unserer ersten Zugfahrt nach Hamburg erwähnt, sind die Aufzüge gut versteckt und an einer sehr ruhigen Ecke am Bahnsteig. Ich finde das etwas schade. Bei einer Ankunft am Abend würde ich mich unsicher fühlen. Genug gejammert, man muss es nehmen, wie es ist.

Nachdem wir zwei sehr freundliche Polizisten gefragt hatten, fanden wir auch sehr zügig die Anlaufstelle von AIDA am Bahnhof und wurden freudig begrüßt. Dort konnten wir dann endlich unsere Koffer aufgeben, die so direkt aufs Schiff zu unserer Kabine gebracht wurden.

>> Wir waren ja mit einem Rollkoffer, einem Reiserucksack und Rollstuhl unterwegs. Gar nicht so einfach zu bewerkstelligen, jedoch haben wir eine Lösung gefunden. Wir haben den Koffer nicht hinterhergezogen, sondern den Koffer umgedreht und meine Mum hat ihn vor sich hergeschoben, indem ich den Rollstuhl geschoben habe. Das hat super funktioniert. Allerdings nur zu empfehlen für kurze Strecken. <<

Heute ist mein einziger Termin der Barrierefrei-Treff um 9 Uhr. Dort kommen alle Menschen, die Unterstüzung benötigen, und/oder Begleitpersonen in einem Treffen zusammen und AIDA-Personal unterrichtet über die Gegegebenheiten auf dem Schiff und in den einzelnen Häfen. Hier können Hilfsmittel angefordert werden, auf die wir insgeheim auch gehofft hatten.

Auf der AIDAprima kann man sich auch einfache Rollstühle leihen (das möglichst auf Vorbestellung) und weitere Hilfmittel, die man benötigt, anfordern oder auch vorbestellen. Wir waren ja in einer nicht barrierefreien Kabine; deshalb haben wir uns einen Duschhocker bestellt und noch zzgl. Kissen zum Beine hochlagern. Alles kein Problem.
AIDAprima bietet auch barrierefreie Kabinen für Rollstuhlfahrer, die nicht selbst aufsteheh können.

Hier könnt ihr Euch über Barrierefreiheit bei aida.de schlau machen.

Ansonsten ist man am Seetag zum Nichtstun verpflichtet.

Mum hat lange geschlafen und das Frühstück ausfallen lassen. Ich bin wie immer sehr früh aufgestanden und über das Deck getschlendert. Es gibt nichts Schöneres, wenn alles noch schläft, das Schiff in Ruhe zu erkunden. Ich habe ganz gerne einen Überblick, obwohl ich anmerken muss, dass es auf der AIDAprima ein bisschen dauert, weil es ein wirklich riesiges Schiff ist.
Man ist immer wieder überwältigt von dem Essens-Angebot und isst einfach am ersten Tag viel zu viel. Natürlich haben wir alle Essenszeiten mitgenommen und waren am Abend ziemlich geprellt.

Sonnenschein und blauer Himmel erwartete uns in Southampton und ein spannender Ausflug auf eigene Faust. Unser Ziel ist Stonehenge; dort sollte man gewesen sein, da waren Mum und ich uns einig. Für diesen Ausflug haben wir uns bewusst gegen einen AIDA-Ausflug entschieden. Weil ich laut Recherche herausgefunden habe, dass man den kompletten Ausflug auch günstiger haben kann. Außerdem können wir auf diese Weise kurzer Hand mal in das Leben der Engländer eintauchen.

In England gibt es eine Besonderheit beim Verlassen des Schiffs. Alle, auch diejenigen die an Bord bleiben, müssen einen sog. "Facecheck" bei den britischen Behörden absolvieren.
Das wird aber ganz unkompliziert ermöglicht. Wir konnten das beim Verlassen des Schiffs gleich mit machen.

Unser Abenteuer konnte also beginnen. Mit dem Rollstuhl kamen wir vom Schiff problemlos herunter, weil direkt an das Schiff angelegt eine Gangway ist, über die man entspannt ohne Stufen in den Terminal gelangt. Mit einem Aufzug kamen wir dann auch unverzüglich ins Erdgeschoss. Dort erwarteten uns diverse Möglichkeiten ins Zentrum von Southampton zu gelangen. Ein Shuttlebus von AIDA, ein Shuttlebus von der Stadt Southampton und Taxis.

Wir gönnten uns den Luxus eines Taxis zum Bahnhof Southampton, Kosten 10,00 Pfund. Dort angekommen betraten wir das Bahnhofsgebäude und schnappten uns gleich einen jungen Mann, der uns beim Ticketautomaten helfen sollte. Dieser verwies uns dann aber an den Schalter mit dem Hinweis, dass wir evtl. einen "Discount" bekommen. So stellten wir uns in der Schlange an und ließen uns von dem Herrn am Schalter beraten. Dabei fanden wir heraus, dass es Assistenzen an den Bahnhöfen gib,t die Rollstuhfahrern beim Einsteigen behilflich sind.
Außerdem erwarben wir Tickets nach Sailsbury und zurück für 11,99 Pfund für uns beide. Es ist so ähnlich wie bei uns in Deutschland, dass Begleitpersonen für Rollstuhlfahrer kostenfrei mitfahren dürfen.

Wichtige Anmerkung:
Sobald der Rollstuhlfahrer aus dem Rollstuhl steigt und selbst in den Zug geht, kostet das Zugticket das Doppelte.

Allerdings verlangte niemand von uns einen Behindertenausweis. Problemlos erhielten wir unser Ticket. An den Bahnsteigen gibt es Zugänge zu den Gleisen, bei denen die Tickets geprüft werden. Dort steht auch immer ein Bahnmitarbeiter, bei dem man die Assistenz zum Einsteigen anfordern kann und das ist ohne Vorbestellung möglich. Finde ich super!
Das Einsteigen verlief ohne Probleme. Die Assistenz legte ganz unkompliziert eine Rampe von Bahnsteig in den Zug und wir überwanden das kleine Hindernis.
Bei der Ankunft in Sailsbury stand auch schon eine Assistenz bereit, die uns wieder half aus dem Zug zu kommen.

Mit dem Zug waren wir in ca. 30 Minuten in Sailsbury. Bei meiner Recherche im Vorfeld hatte ich herausgefunden, dass es sog. "Hopp on - Hopp off"-Busse gibt, welche die Strecke Sailsbury Central Station - Sailsbury - Stonehenge - Old Sarum abfahren. Als wir aus dem Bahnhofsgebäude heraus kamen, war auch gleich links die Bushaltestelle und es lief alles wie beschrieben.
Außerdem konnten wir den Bus dank einer eingebauten Rampe problemlos betreten. Von dem Busfahrer und der Mitarbeiterin wurden wir sehr freundlich unterstützt.

Übrigens war bei unserem kompletten Aufenthalt in England das Einsteigen in Busse oder Züge immer durch Rampen ganz einfach gelöst. Das werde ich im Folgenden einfach stillschweigen.

Wichtige Anmerkung:
Kleiner Tipp. Wenn ihr auf eigene Faust nach Stonehenge möchtet, ist es sinnvoll solch einen "Hopp on - Hopp off"-Bus zu wählen, weil man da gleich die Eintrittskarte für Stonehenge mit kaufen kann. Da in der Hochsaison die Karten direkt bei Stonehenge ggfs. begrenzt sind und man so Wartezeiten an der Kasse vermeidet, ist dies wohl die beste Vorgehensweise.

Der Bus fuhr dann mit abenteuerlicher Geschwindigkeit auf einer sehr engen Straße nach Stonehenge. Jetzt wussten wir auch, warum sie Mums Rollstuhl so fest verzurrt hatten.
In Stonehenge angekommen, besorgte uns der Fahrer noch die Eintrittskarten und einen Audioguide und gleich ging es weiter zu einem Shuttlebus mit Haltestelle neben dem Besucherzentrum, der uns dann direkt nach Stonehenge bringen sollte. Nun waren wir nur noch einen Steinwurf von Stonehenge entfernt und wurden etwas aufgeregt einen solch eindruckvollen Ort besuchen zu können. Wir fuhren dann mit dem kostenlosen Shuttlebus über einen kleinen Hügel auf Stonehenge zu. Es ist auch möglich zu den Steinen hinzulaufen.

Wichtige Anmerkung:
Den Audioguide kann ich nur empfehlen. Man erfährt sehr viel Interessantes und auch Aktuelles über Stonehenge.

Ich denke, jeder sollte diese Ort so erleben, wie es ihm gefällt. Jeder nimmt dieses beeindruckende Monument ganz eigen wahr. Ich habe mich dann sehr bald entschieden den Audioguide auszuschalten und einfach diesen Ort auf mich wirken zu lassen.

Im Internet habe ich gelesen, dass man die Texte vom Audioguide auch schon im Vorfeld anhören kann. Vielleicht mache ich das mal im Nachhinein. Um den Ort einfach wahrzunehmen, könnte man sich im Vorfeld mal mit diesem Ort beschäftigen oder auch nach dem Besuch. Hören sie auf ihren Bauch.

Wir haben uns ungefähr drei Stunden in Stonehenge aufgehalten und sind einmal komplett herum gelaufen. Danach ging es mit dem Shuttlebus zurück zum Besucherzentrum.
Wir haben natürlich auch alles auf Rollstuhltauglichkeit getestet. Am Besucherzentrum ist eine sehr große Behindertentoilette problemlos mit dem Rollstuhl zu begehen; diese war auch sehr sauber.
Rund um das Besucherzentrum ist alles barrierefrei, keine Schwellen, keine Treppchen, wunderbar.

Wir haben das Besucherzentrum natürlich nicht ohne Souveniers verlassen. Wir haben einige sehr nette Kleinigkeiten zu verhältnismäßig günstigen Preisen erstehen können.
Ich war diesbezüglich sehr überrascht.

Zurück bei der Haltestelle des "Hopp on-Hopp off"-Busses stand dieser auch schon bereit und wir machten uns wieder auf den Rückweg.

Die zweite Etappe der Tour, Old Sarum, haben wir nicht besucht. Wir waren ziemlich geschafft und wollten zurück nach Sailsbury, um die Stadt noch ein bisschen zu erkunden. Der nächste Halt war dann auch mitten in Sailsbury und wir verließen dort den Bus mit dem Vorhaben durch dieses süße Städchen bis zum Bahnhof zu laufen. Salisbury ist eine typische englische Kleinstadt mit sehr freundlichen, zuvorkommenden, offenen Menschen. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Auch weil der Rollstuhl kein Problem war und wir wirklich überall ohne Probleme hingekommen sind.

England besuchen wir wirklich gerne wieder.

Heute sind wir in Le Havre.

Beim Barrieretreffen wurde bereits angekündigt, dass in LeHavre das Verlassen des Schiffs nicht ganz so einfach ist wie in allen anderen Häfen, weil der Anleger dort noch nicht ausgebaut ist und man sich auf Ebbe und Flut einstellen muß.
Allerdings kann man mit einer Treppenraupe im Rollstuhl das Schiff verlassen oder man wartet bis ca. 11:30 Uhr, dann kann man auf Deck 3 ohne Probleme aussteigen. Wir waren ja etwas früher am Ausstieg auf Deck 6 und entschieden uns mit der Treppenraupe das Schiff zu verlassen. Meine Mum wurde also auf diese Raupe verladen. Die Mitarbeiter waren wirklich sehr nett und vorsichtig und der Rollstuhl wurde gut verzurrt. Dann ging das Abenteuer los. Sie wurde mit der Raupe auf die angebrachte Treppe verbracht und ganz vorsichtig über die Treppe heruntergefahren. Ich habe auch ein Bild gemacht, damit man sich das vorstellen kann.

Sicher vom Schiff gekommen, machten wir uns auf den Weg zum Ausgang. Dort angekommen, war im Terminal auch schon ein Stand der Tourismusinformation, wo wir auch gleich begrüßt wurden. Eine sehr nette dDame begrüßte uns auf Deutsch; ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen kalte Füße, dass ich meine drei Worte Französich auspacken muß. Aber dem war nicht so.

Unser Ziel war Honfleur, eine kleine, sehr alte Hafenstadt unweit von Le Havre. Wir fragten die Dame an der Tourismusinformation nach einem Taxi und sie verwies uns gleich auf ein sehr nettes Ehepaar und ihre Tochter, die noch Mitfahrer nach Honfleur suchten. Mit unserem Taxifahrer Christoph hatten sie auch schon die Hinfahrt verhandelt. Wir schlossen uns dann einfach an und schon ging es auf nach Honfleur. Über die „Brücke der Normandie“ (sie ist mit einer Spannweite von 856 Meter die größte Schrägseilbrücke Europas) überquerten wir die Seine und kamen nach ca. 20 Minuten in dem wunderschönen kleinen Fischer-Städtchen an. Allerdings darf man nicht ein verträumtes Städtchen erwarten.
Christoph erzählte uns, dass Honfleur ein begehrter Platz für Wochenendausflüge der Pariser ist und man an den Wochenenden kaum bis in die Stadt zum Hafen fahren kann, weil es so gut besucht ist.
Wir hatte Glück, weil kein Wochenende war und noch keine Hochsaison; so waren nicht ganz so viele Menschen in der Stadt und Christoph konnte uns bis zum alten Hafen fahren.
Dort ausgestiegen, vereinbarten wir einen Zeitpunkt, zu dem er uns wieder zum Schiff bringen würde. Das war natürlich perfekt, so mussten wir uns darüber keine Gedanken mehr machen.

Wir suchten uns erstmal ein kleines Restaurant, um etwas zu trinken.
Leider fühlten wir uns mit dem Rollstuhl nicht unbedingt willkommen. Wir wurden nicht freundlich begrüßt und das dämpfte natürlich ein wenig unsere Stimmung. Auch Barrierefreiheit war hier nicht gegeben.
Wir entschlossen uns dann etwas zu essen und bei der Bestellung wurden natürlich meine Befürchtungen war. Da ich vor lauter Aufregung meine wenigen Worte Französisch ganz vergessen hatte, wartete der Ober beharrlich, bis ich ihm mit Händen und Füßen erklärt hatte, was wir möchten. Es gab kein Entgegenkommen, kein Versuch uns sprachlich etwas zu helfen oder die sprachliche Barriere zu überbrücken.
Vor mir hing eine Tafel, auf der ich Gambas und Spaghetti lesen konnte und ich zeigte einfach dahin, stammelte "Gambas" und zeigte zwei Finger. Dann bestellte ich noch einen Wein und meine Mum ein Wasser.
Gut, die Bestellung war aufgegeben und wir konnten etwas aufatmen.
Unsere Getränke kamen sehr zügig, auf das Essen warteten wir ein bisschen, aber dafür war es wirklich super frisch und sah sehr lecker aus.
Ich hatte mich wieder ein bisschen erholt und packte nun meine wenigen Worte Französisch aus und der Ober war versöhnt und von nun an etwas freundlicher.
Wir nahmen uns viel Zeit, um unser leckeres Essen zu verspeisen.
Es war wirklich sehr gut und hat mich so auch wieder ein bisschen versöhnt und ich bestellte mir gleich noch ein zweites Glas Wein.
Zwischenzeitlich schrieb ich meinen Schatz (er spricht sehr gut französisch) in Deutschland an, damit er mir schreiben konnte, wie auf französisch die Rechnung bestellt wird.
Kurz drauf bestellte ich die Rechnung und fiel fast vom Stuhl, als ich sie bekam. Das war ein teures, aber leckeres Vergnügen.
Nun hatten wir leider nur noch 1,5 Stunden Zeit die Stadt wirklich zu erkunden. Allerdings muß ich sagen, ist es mit Rollstuhl auch sehr anstrengend sich dort fortzubewegen, weil überall ganz altes Kopfsteinpflaster ist und meine Mum im Rollstuhl ziemlich durchgerüttelt wurde und für mich das Schieben sehr Kräfte zehrend war. Wir umrundeten einmal den kleinen Hafen und machten uns dann noch ein bisschen auf den Weg in die Seitenstraßen, gaben aber dann sehr schnell auf, weil uns das Wetter auch nicht unbedingt wohlgesonnen war.
Diese Städtchen ist wirklich wunderschön und sehenswert.

Um 16:00 Uhr waren wir dann mit unserem Christoph verabredet, der uns zurück aufs Schiff bringen sollte. Dort angekommen, konnten wir dann bei Ebbe problemlos über eine Rampe aufs Schiff.

Den Abend ließen wir dann in unserem Lieblings-Restaurant bei guten Essen und einem leckeren Glas Wein ausklingen. Unsere Wahl fiel auf das "Weite Welt"-Restaurant, weil man dort auch draußen essen kann und wir drei sehr liebe Bedienungen hatten, die uns sehr nett umsorgten.

Es war ein sehr anstrengender Tag, aber wir haben ein sehr schönes Städtchen kennengelernt und einen sehr netten Franzosen, der englisch konnte und uns ein bisschen mit Frankreich versöhnt hatte.
Es gibt dort noch viel zu sehen und man kann gerne mal wieder zurück.











Von: "Barbara Bodenschatz - Kommunikation, Projektmanagement, Grafik & Design" <bodenschatz1511@yahoo.de>
An: Stefan Reichert <stefan_3210@yahoo.de>
Gesendet: 17:18 Montag, 17.Juli 2017
Betreff: bitte lesen

25.06.2017 - Seetag

Heute ist mein einziger Termin der Barrierefrei-Treff um 9 Uhr. Dort kommen alle Menschen die Unterstüzung benötigen und/oder Begleitpersonen in einem Treffen zusammen und AIDA-Personal unterrichtet über die Gegegebenheiten auf dem Schiff und in den einzelnen Häfen. Hier können Hilfsmittel angefordert werden auf die wir insgeheim auch gehofft hatten.

Auf der AIDAprima kann man sich auch einfache Rollstühle leihen (das möglichst auf Vorbestellung) und weitere Hilfmittel die man benötigt anforder oder auch vorbestellen. Wir waren ja in einer nicht Barrierefreien Kabine, deshalb haben wir uns einen Duschhocker bestellt und noch zzgl. Kissen zum Beine hochlagern. Alles kein Problem.
AIDAprima bietet auch Barrierefreie Kabinen für Rollstuhlfahrer die nicht selbst aufsteheh können.

Hier könnt ihr Euch über Barrierefreiheit bei aida.de schlau machen.

Ansonsten ist man am Seetag zum Nichtstun verpflichtet.

Mum hat lange geschlafen und das Frühstück ausfallen lassen. Ich bin wie immer sehr früh aufgestanden und über das Deck getschlendert. Es gibt nichts schöneres wenn alles noch schläft das Schiff in Ruhe zu erkunden. Ich habe ganz gerne einen Überblick obwohl ich anmerken muss das es auf der AIDAprima ein bisschen dauert weil es echt riesiges Schiff ist.
Man ist immer wieder überwältig von dem Essens-Angebot und isst einfach am ersten Tag viel zu viel. Natürlich haben wir alle Essenszeiten mitgenommen und waren am Abend ziemlich geprellt.

26.06.2017 - Southampton

Sonnenschein und blauer Himmel erwartete uns in Southampton und ein spannender Ausflug auf eigene Faust. Unser Ziel ist Stonehenge, dort sollte man gewesen sein da waren Mum und ich uns einig. Für diesen Ausflug haben wir uns bewusst gegen einen AIDA-Ausflug entschieden. Weil ich laut Recherche herausgefunden habe das man auch den kompletten Ausflug auch günstiger haben kann. Außerdem können wir so kurzer Hand mal in das Leben der Engländer eintauchen.

In England gibt es eine Besonderheit beim verlassen des Schiffs. Jeder, auch diejenigen die an Bord bleiben, müssen einen Facecheck bei den britischen Behörden absolvieren.
Das wird aber ganz unkompliziert ermöglicht.

Wir konnten das beim verlassen des Schiffs gleich mit machen.

Unser Abenteuer konnte also beginnen. Mit dem Rollstuhl kamen wir vom Schiff problemlos herunter, weil direkt an das Schiff angelegt eine Gangway ist über die man entspannt ohne Stufen in den Terminal gelangt. Mit einem Aufzug kamen wir dann auch unverzüglich ins Erdgeschoss. Dort erwarteten uns diverse Möglichkeiten ins Zentrum von Southampton zu gelangen. Ein Chuttlebus von AIDA, ein Chuttlebus von der Stadt Southampton und Taxis.

Wir gönnten uns den Luxus eines Taxis zum Bahnhof Southampton, Kosten 10,00 Pfund. Dort angekommen betraten wir das Bahnhofsgebäude und schnappten uns gleich einen jungen Mann der uns beim Ticketautomaten helfen sollte. Dieser verwies uns dann aber an den Schalter mit dem Hinweis das wir evtl. einen Discount bekommen. So stellten wir uns in der Schlange an und ließen uns von dem Herren am Schalter beraten. Dabei fanden wir heraus das es Assistenzen an den Bahnhöfen gibt die Rollstuhfahrern beim einsteigen behilflich sind.
Außerdem erwarben wir Tickets nach Sailsbury und zurück für 11,99 Pfund für uns beide. Es ist so ähnlich wie bei uns in Deutschland das Begleitperson für Rollstuhlfahrer kostenfrei mitfahren dürfen.

Wichtige Anmerkung:
Sobald der Rollstuhlfahrer aus dem Rollstuhl steigt und selbst in den Zug geht kostet das Zugticket das doppelte.

Allerdings verlangte niemand von uns einen Behindertenausweis. Problemlos erhielten wir unser Tickt. An den Bahnsteigen gibt es Zugänge zu den Gleisen bei denen die Tickets geprüft werden. Dort steht auch immer ein Bahnmitarbeiter bei dem man die Assistenz zum einsteigen anfordern kann und das ist ohne Vorbestellung möglich. Find ich super!
Das einsteigen verlief ohne Probleme. Die Assistenz legte ganz unkompliziert eine Rampe von Bahnsteig in den Zug und wir überwanden das kleine Hinderniss.
Bei der Ankunft in Sailsbury stand auch schon eine Assistenz bereit die uns wieder half aus dem Zug zu kommen.

Mit dem Zug waren wir ca. in 30 Minuten in Sailsbury. Bei meiner Recherche im Vorfeld hatte ich herausgefunden das es Hopp on - Hopp off Busse gibt die Sailsbury Central Station - Sailsbury - Stonehenge - Old Sarum anfahren. Als wir aus dem Bahnhofsgebäude heraus kamen war auch gleich links die Bushaltestelle und es lief alles wie beschrieben.
Außerdem konnten wir den Bus dank einer eingebauten Rampe problemlos betreten. Von dem Busfahrer und der Mitarbeiterin wurden sehr freundlich unterstützt.

Übrigens war bei unserem kompletten Aufenthalt in England das einsteigen in Busse oder Züge immer durch ganz einfach Rampen gelöst. Das werde ich im folgenden einfach stillschweigen.

Wichtige Anmerkung:
Kleiner Tipp. Wenn ihr auf eigehen Faust nach Stonehenge möchtet ist es sinnvoll solch einen Hopp on - Hopp off Bus zuwählen weil man da gleich die Eintrittskarte für Stonehenge mit kaufen kann. Da in der Hochsaison die Karten direkt bei Stonehenge wohl begrenzt sind und man so Wartezeiten an der Kasse vermeidet.

Der Bus fuhr dann mit abenteuerlicher Geschwindigkeit auf einer sehr engen Straße nach Stonehenge. Jetzt wussten wir auch warum sie Mums Rollstuhl so fest verzurrt hatten.
In Stonehenge angekommen besorgte uns der Fahrer noch die Eintrittskarten, einen Audioguide und gleich ging es weiter zu einem Shuttlebus, Haltestelle neben dem Besucherzentrum, der uns dann direkt nach Stonehenge bringen sollte. Nun waren wir nur noch einen Steinwurf von Stonehenge entfernt und wurden etwas aufgeregt einen solch eindruckvollen Ort besuchen zu können. Wir fuhren dann mit dem kostenlosen Shuttlebus über einen kleinen Hügel auf Stonehenge zu. Es ist auch möglich zu den Steinen hinzulaufen.

Wichtige Anmerkung:
Den Audioguide kann ich nur empfehlen. Man erfährt sehr viel Interessantes und auch Aktuelles über Stonehenge.

Ich denke jeder sollte diese Ort so erleben wie es ihm gefällt. Jeder nimmt diese beeindruckende Monument ganz eigen wahr. Ich habe mich dann sehr bald entschieden den Audioguide auszuschalten und einfach diesen Ort auf sich wirken zu lassen.

Im Internet habe ich gelesen das man die Texte vom Audioguide auch schon im Vorfeld anhören kann. Vielleicht mache ich das mal im Nachhinein. Um den Ort einfach wahrzunehmen könnte man sich im Vorfeld einfach mit diesem Ort beschäftigen oder auch nach dem Besuch. Hören sie auch ihren Bauch.

Wir haben uns ungefähr drei Stunden in Stonehenge aufgehalten und sind einmal komplett herum gelaufen. Danach ging es mit dem Shuttlebus zurück zum Besucherzentrum.
Wir haben natürlich auch alles auf Rollstuhltauglichkeit getestet. Am Besucherzentrum ist eine sehr große Behindertentoilette problemlos mit dem Rollstuhl zu begehen, auch sehr sauber.
Rund um das Besucherzentrum ist alles Barrierefrei, keine Schwellen, keine Treppchen, wunderbar.

Wir haben das Besucherzentrum natürlich nicht ohne Souveniers verlassen. Wir haben auch sehr nettet Kleinigkeiten zu verhältnismäßig günstigen Preisen erstehen können.
Ich war diesbezüglich sehr überrascht.

Zurück bei der Haltestelle des Hopp on-Hopp off-Busses stand er auch schon bereit und wir machten uns wieder auf den Rückweg.

Die zweite Etappe der Tour, OldSarum haben wir nicht besucht. Wir waren ziemlich geschafft und wollten zurück nach Sailsbury um die Stadt noch ein bisschen zu erkunden. Der nächste Halt war dann auch mitten in Sailsbury und wir verliesen dort den Bus mit dem vorhaben durch dieses süße Städchen bis zum Bahnhof zu laufen. Salisbury ist eine typische englische Kleinstadt mit sehr freundlichen, zuvorkommenden, offenen Menschen. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Auch weil der Rollstuhl kein Problem war und wir wirklich überall ohne Probleme hingekommen sind.

England besuchen wir wirklich gerne wieder.

27.06.2017 - Le Havre

Heute sind wir in LeHavre.

Bei Barrieretreffen wurde bereits angekündigt das in LeHavre das Verlassen des Schiffs nicht ganz so einfach ist wie in allen anderen Häfen weil der Anleger dort noch nicht ausgebaut ist und man sich auf Ebbe und Flut einstellen muß.
Allerdings kann man mit einer Treppenraupe im Rollstuhl das Schiff verlassen oder man wartet bis ca. 11:30 Uhr dann kann man auf Deck 3 ohne Probleme aussteigen. Wir waren ja etwas früher am Ausstieg auf Deck 6 und entschieden uns mit der Treppenraupe das Schiff zu verlassen. Meine Mum wurde also auf diese Raupe verladen. Die Mitarbeiter ware wirklich sehr nett und vorsichtig und der Rollstuhl wurde gut verzurrt. Dann ging das Abenteuer los. Sie wurde mit der Raupe auf die angebrachte Treppe verbracht und ganz vorsichtig über die Treppe heruntergefahren. Ich habe auch ein Bild gemacht damit man sich das vorstellen kann.

Sicher vom Schiff gekommen machten wir uns auf den Weg zum Ausgang. Dort angekommen war im Terminal auch schon ein Stand der Tourismusinformation die uns auch gleich begrüßte. Eine sehr nette Dame begrüße uns gleich auf Deutsch, ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen kalte Füße das ich meine drei Worte Französich auspacken muß. Aber dem war nicht so.

Unser Ziel war Honfleur eine kleine, sehr alte Hafenstadt unweit von Le Havre. Wir fragten die Dame an der Tourismusinformation nach einem Taxi und sie verwies und gleich auf ein sehr nettes Ehepaar und ihre Tochter, die noch Mitfahrer nach Honfluer suchten. Mit unserem Taxifahrer Christoph hatten sie auch schon die Hinfahrt verhandelt. Wir schlossen uns dann einfach an und schon ging es auf nach Honfleur. Über die „Brücke der Normandie“ (Sie ist mit einer Spannweite von 856 Meter die größte Schrägseilbrücke Europas.) überquerten wir die Seine und kamen nach circa 20 Minuten in dem wunderschönen kleinen Tischer-Städtchen an. Allerdings darf man nicht ein verträumtest Städtchen erwarten.
Christoph erzählte uns das Honfleur ein begehrter Platz für Wochenendausflüge der Pariser ist und man an den Wochenenden kaum bis in die Stadt zum Hafen fahren kann weil es so gut besucht ist.
Wir hatte Glück weil kein Wochenende war und noch keine Hochsaison so waren nicht ganz soviele Menschen in der Stadt und Christoph konnte uns bis zum alten Haven fahren.
Dort ausgestiegen verinbarten wir einen Zeitpunkt zu dem er uns wieder zum Schiffe bringen würde. Das war natürlich perfekt, so mussten wir uns darüber keine Gedanken mehr machen.

Wir suchten uns erstmal ein kleines Restaurant um etwas zu trinken.
Leider fühlten wir uns mit den Rollstuhl nicht unbedingt willkommen. Wir wurden nicht freundlich begrüßt und das dämpfte natürlich ein wenig unser Stimmung. Auch Barierefreiheit war hier nicht gegeben.
Wir entschlossen uns dann etwas zu Essen und bei der Bestellung wurden natürlich meine Befürchtungen war. Da ich vor lauter Aufregung meine wenigen Worte Französisch ganz vergessen hatte wartet der Ober beharrlich bis ich ihm mit Händen und Füßen erklärt hatte was wir möchten. Es gab kein Entgegenkommen, kein Versuch uns sprachlich etwas zu helfen oder die sprachliche Barriere zu überbrücken.
Vor mir hing eine Tafel auf der ich Gambas und Spaghetti lesen konnte und zeigte einfach dahin stammelte Gambas und zeigte zwei Finger. Dann bestellte ich noch einen Wein und meine Mum ein Wasser.

Gut, Bestellung war aufgegeben und wir konnten etwas aufatmen.
Unsere Getränke kamen sehr zügig, auf das Essen warteten wir ein bisschen aber dafür war es wirklich super frisch und sah sehr lecker aus.
Ich hatte mich wieder ein bisschen erholt und packte nun meine wenigen Worte Französisch aus und und der Ober war versöhnt und von nun an etwas freundlicher.
Wir nahmen uns viel Zeit um unser leckeres Essen zu verspeisen.
Es war wirklich sehr gut und hat mich so auch wieder ein bisschen versöhnt und ich bestellte mir gleich noch ein zweites Glas Wein.
Zischenzeitlich schrieb ich meinen Schatz (er spricht sehr gut französisch) in Deutschland an damit er mir schreiben konnte wie auf französisch die Rechnung bestellt wird.
Kurz drauf bestellte ich die Rechnung und fiel fast vom Stuhl als ich sie bekam. Das war ein teures aber leckeres Vergnügen.
Nun hatten wir leider nur noch 1,5 Stunden Zeit die Stadt wirklich zu erkunden. Allerdings muß ich sagen ist es mit Rollstuhl auch sehr anstrengend sich dort fortzubewegen weil ganz altes Kopfsteinpflaster ist und meine Mum im Rollstuhl ziemlich durgerüttelt wurde und für mich das Schieben sehr Kräfte zehrend war. Wir umrundete einmal den kleinen Hafen und machten uns dann noch ein bisschen auf den Weg in die Seitenstraße gaben aber dann sehr schnell auf weil uns das Wetter auch nicht unbedingt wohlgesonnen war.
Diese Städtchen ist wirklich wunderschön uns sehenswert.

Um 16:00 Uhr waren wir dann mit unserem Christopf verabredet der uns zurück aufs Schiff bringen sollte.
Dort angekommen konnten wir dank Ebbe problemlos über eine Rampe aufs Schiff.

Den Abend liesen wir dann in unserem Lieblings-Restaurant bei guten Essen und einem leckeren Glas Wein ausklingen. Unsere Wahl fiel auf das Weite Welt - Restaurant weil man dort auch drausen Essen kann und wir drei sehr liebe Bedienungen hatten die uns sehr nett umsorgten.

Es war ein sehr anstrengender Tag aber wir haben ein sehr schönes Städtchen kennengelernt, eine sehr netten Franzosen der Englisch konnte und uns ein bisschen mit Frankreich versöhnt hatte. Christoph sagte wir müssen nochmal wiederkommen und drückte uns eine Prospekt mit 17 Orten die man besucht haben sollte in die Hand damit wir ihn studieren können.
Es gibt dort noch viel zu sehen und man kommen gerne auch wieder einmal zurück.

Heute war ein etwas ruhigerer Tag geplant. Morgens um 10 Uhr legten wir in Zeebrügge an. Wir hatten uns ein Ticket für den AIDA-Shuttlebus nach Brüüge gekauft und die Abfahrtszeit war für 12:30 Uhr geplant. Obwohl ich bei meiner Internet-Recherche herausgefunden hatte das es auch andere Shuttle-Busse nach Brügge gibt. Allerdings sind diese Shuttle nicht Barrierefrei und meine Mum hätte selbst einsteigen müssen.
Deshalb fiel unsere Wahl auf den AIDA-Shuttlebus weil wir den Rollstuhl über eine Hebebühne in den Bus bringen konnten. Wir verließen ohne Probleme über die Gangway das Schiff und gingen zum Platz an dem unser Shuttlebus abfahren sollte. Lena unser AIDA-Scout wies uns ein. Es waren 4 Rollstuhlfahrer vor Ort und als unser Shuttel-Bus kam konnten nur 2 Rollstuhlfahrer in den Bus weil nur für 2 Rollstühle Platz war. Scheinbar hatte eine neue Mitarbeiterin vergessen uns für den Ausflug zu buchen. Das AIDA-Personal machte aber alles möglich und besorgte noch einen weiteren Bus, der kam ca. um 13 Uhr und wir stiegen ein und es ging auf nach Brügge.

Wir waren auf diese wunderschöne kleine Stadt nicht vorbereitet umso mehr waren wir Überwältigt als wir in das Zetrum kamen.
Ich zückte natürlich gleich meinen Fotoapparat und fing an viele wundevollen Ecken fest zu halten.
Natürlich muß man auch sagen das dort sehr viele Touristen unterwegs sind, allerdings wenn man sich abseits der Hauptrouten bewegt gibt es auch sehr schöne stille Einblicke.

Mit dem Rollstuhl kamen wir mehr oder weniger gut voran und liesen uns durch diesen bezaubernden Ort treiben. In Brügge sollte man unbedingt Waffeln, Pommes und Schokolade essen.
Das liesen wir uns natürlich nicht nehmen und schlemmten uns durch die Straße.

Beim Blick in das Festern der Chocolaterie fühlte ich mich wir im Schlaraffenland indem ich natürlich gleich verschwand und Unmengen an Schokolade und Pralinen kaufte.
Also Mitbringsel für zuhause.

Meine Mum musste leider im Rollstuhl draußen warten weil uns eine Stufe im Weg war und im Laden war es viel zu eng.
Aber man konnte leckere Schokolade versuchen und sich durchprobieren.

Brügge ist eine wundervolle Stadt für die man sich Zeit nehmen sollte. Sich an manchen Ecken einfach hinsetzten und verweilen.
Es gibt auch genügend Sehenswürdigkeiten die man besuchen kann. Das sollte allerdings jeder so machen wie er möchte.

Leider war die Zeit viel zu kurz und wir mussten schon bald zu unserem Shuttelbus zurück.
Das nächste mal werden wir sicher mehr Zeit einplanen.

Rotterdamm kommt der Text baldmöglichst.